Ein großartiges Fest: Der 22. Sachsen-Anhalt-Tag

03. Jun 2019

Rund 155.000 Besucher erlebten einen großartigen Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg. „Wir haben das Motto „Welterbe Weltoffen Willkommen“ mehr als umgesetzt. Wir haben es gelebt“, so Oberbürgermeister Frank Ruch auf der Bilanzpressekonferenz – und noch einmal auf der Bühne zum Abschluss des 22. Landesfestes am Sonntagnachmittag auf der Gastgeberbühne auf dem Marktplatz.

„Ich bin mit großer Dankbarkeit erfüllt, dass die Quedlinburger und unsere Gäste dieses Motto so fantastisch umgesetzt haben. Es war ein aufregendes, ein friedfertiges Fest. Danke!“ Lob kommt auch von Ministerpräsident Reiner Haseloff: Quedlinburg habe genau das Gesicht Sachsen-Anhalts gezeigt. „Eine freundliche, eine liebevolle Stadt, die weltoffen ist.“

An diesen drei Tagen war ganz Sachsen-Anhalt in Quedlinburg zu Gast: von Aken bis Wittenberg, vom Oberharz bis zur Altmark. Die Regionen und Landkreise haben sich vorgestellt, Vereine präsentierten sich. Auf den Bühnen gab es bis in die späten Abendstunden ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Unterhaltung. In der Weberstraße, auf der „Meile der Helfer“, stellten sich Rettungs- und Hilfsorganisationen vor. Präsentationen der Bundeswehr, der Bundes- und Landespolitik und vieles mehr rundeten das Angebot ab. Die Streetfood- und Schaustellermeile ergänzten das Angebot.

„Rundum ein tolles Fest mit tollem Wetter und tollen Menschen“, sagte Daniel Mouratidis, zweiter stellvertretender Regierungssprecher des Landes. Insgesamt 10.000 Mitwirkende – rund 4. 000 beim Festumzug und 6.000 weitere an den Ständen und auf den Bühnen – „das war wirklich ein Landesfest“.

Das Programm der Medienbühnen, die fünf Regionaldörfer, das Welterbedorf, das Weltoffene Sachsen-Anhalt, die Job- und Wirtschaftsmeile oder das historische Einkaufserlebnis – „die Quedlinburger und Gäste waren bester Stimmung“, sagte Frank Ruch. „Alles wurde gleich gut angenommen.“

Für die „Top-Leistung des Organisationsteams“ bedankte sich OB Frank Ruch. Als beste Entscheidung nannte er die Verbindung des stadteigenen Sachsen-Anhalt-Tag-Teams unter Leitung von Wirtschaftsförderer Henning Rode mit Christian Legler und seinem „Studio D4“. Das Fest verlief ausgesprochen friedlich, die Stimmung war fröhlich und die Stadt sauber – nicht zuletzt dank des unermüdlichen Einsatzes der Bauhof-Mitarbeiter.

Froh und dankbar sei er auch, dass das Landesfest mit der zentralen Eröffnung des bundesweiten Welterbetages und dem Jubiläum der Jugendbauhütten verbunden werden konnte. „Die Welterbestadt wird ausstrahlen“, ist sich Reiner Haseloff sicher – auch auf die Stadt, die den nächsten Sachsen-Anhalt-Tag ausrichten werde. 2022 wird Stendal – übrigens schon zum zweiten Mal – Gastgeber sein. 

Mit dem Rückbau der Bühnen, Buden und Stände im Festgebiet wurde in vielen Bereichen bereits am Sonntag in den Abendstunden begonnen.