Verborgene Schätze Quedlinburger Architektur vorgestellt

09. Nov 2018

Verborgene Schätze Quedlinburger Architektur vorgestellt

Vom 8. bis 10. November 2018 drehte sich auf der denkmal alles um Kulturerbe und Kulturgut. Quedlinburg präsentierte sich auf der europäische Leitmesse am Stand des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt.

Katrin Kaltschmidt, Quedlinburgs Welterbekoordinatorin, sowie Torsten Schmelz aus dem Bereich Stadtsanierung und Thomas Malnati, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung der Welterbestadt, standen den Besuchern Rede und Antwort. Neben Fachbroschüren zum Welterbemanagementplan informierten sie auch über das Festjahr und den Sachsen-Anhalt-Tag 2019. Quedlinburg feiert anlässlich der Jubiläen: 1100 Jahre Königerhebung Heinrich I., 25 Jahre Aufnahme Quedlinburgs in die Liste des UNESCO-Welterbes und erinnern an die friedliche Revolution vor 30 Jahren.
Mit dem druckfrischen Flyer „Expressionismus und Bauhaus in der Welterbestadt Quedlinburg“
stellten sie auch einen Beitrag Quedlinburgs zum Bauhausjubiläum vor. Hierbei wird der Bogen von der  Architekturepoche des Expressionismus mit ihrer betonten Simsführung, den gefasten Traufen und hohen Staffelgiebeln entlang der ringförmigen Stadterweiterung Quedlinburgs über ausgewählte Einzelobjekte des Neuen Bauens im Stile der modernen Sachlichkeit bis hin zum ehemaligen Lichtspieltheater „Schilling“ geschlagen. Fotos und Textbeiträge würdigen insbesondere die Bauwerke des Architekten Herbert Puls in der Breitscheidstraße und in der Wallstraße und unterstreichen die Leistung des Erfurter Architekten Carl Fugmann, dessen bauliches Erbe noch heute im Bestand des Nordharzer Städtebundtheaters am Marschlinger Hof bewahrt bleibt.
Im Jubiläumsjahr 2019 sind spezielle Führungen und Themenvorträge zu diesem überraschenden wie spannenden Kapitel des Quedlinburger Architekturlexikons „Bauhaus in der Welterbestadt Quedlinburg“ geplant.